Viele Grüße aus Frankfurt 😅
Ha, ich bin gerade frisch nach Ffm gezogen^^
Cool! Ich bin totaler Clojure Neuling, finde die Sprache seit Jahren faszinierend, habe aber jetzt erst angefangen, mich ernsthaft damit zu beschäftigen. Hab vor vielen Jahren mal an der Uni ein LISP-Projekt gemacht, aber davon ist außer dem funktionalen Konzept nichts hängengeblieben. Und wie es dann so ist: Mathestudium fertig und im Job dann sehr schnell weg vom Development. Fand ich immer schade, aber immerhin habe ich mir ganz gutes Datenbank-Know-how bewahrt. Was machst du so mit Clojure?
Wow, klingt nach ner spannenden Laufbahn
Beruflich benutze ich das für domain modelling Experimente, so als Denk-Tool und ich nutze babashka für scripting, insbesondere für so Cloud-Dinge. Und dann privat Bau ich gerade einen Workout-Tracker und mach auch manchmal einfach zum Spaß Rätsel, sowas wie 4clojure
Generell kann ich babashka fürs lösen von kleinen Alltagsproblemen sehr empfehlen. Seit es das gibt, gibt es aus meiner Sicht keinen Grund mehr für so was Python zu benutzen :D
Ich mache beruflich Datenintegrations- und Migrationsprojekte, das ist tatsächlich sehr interessant, weil man allerhand Technik verstehen muss. Von Mainfraime bis GCP ist da alles dabei. Neuerdings wird wie überall der verrückte „Die AI macht demnächst alles“ Spaß geträumt. Deshalb habe ich mich dann privat auch mal mit Claude Code beschäftigt. Nach ein paar Experimenten damit, die ich sehr erhellend fand, nutze ich das inzwischen um mir den Zugang zu Clojure zu erleichtern. Mit etwas Selbstdisziplin klappt das sogar gut: Ich habe so ein paar kleine Webapps gebaut, die auf unserem Homeserver laufen und CC hat mir dabei den ganzen Webstack abgenommen, und ich konnte mich auf die Business Logik konzentrieren. Das hatte mich vor ein paar Jahren nämlich überfordert, Ring und Hiccup zu verstehen, wenn man eigentlich erst mal die Basics üben sollte. Babashka klingt spannend, das schau ich mir definitiv genauer an.